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Archiv für März, 2010

Balanced Scorecard für MBA Studenten

29. März 2010

Balanced Scorecard ist ein leistungsstarkes Konzept, welches weltweit von den erfolgreichsten Unternehmen genutzt wird. Aus diesen Gründen wird die Balanced Scorecard heutzutage Teil vieler Kurse in MBA Programmen.

Unser Unternehmen kann eine solide Praxiserfahrung mit der Nutzung der Balanced Scorecard vorweisen, welche wir sehr gern mit MBA Studenten teilen möchten. Der Fokus unseres Kursprogramms liegt auf praktischen Aspekten der Balanced Scorecard.

Wir bieten 3 verschiedene Möglichkeiten zur Teilnahme an Ihrem MBA Kurs:

  • E-Training “Praktischer Einstieg in die Balanced Scorecard“. Dieses Produkt beinhaltet eine 50 Minuten lange Erläuterung der Balanced Scorecard. In einer MBA Veranstaltung kann es sowohl einzeln als Lernmaterial genutzt werden, als auch mit zusätzlicher kommentierender Begleitung einer MBA Lehrkraft, die den Balanced Scorecard Kurs leitet;
  • Webbasiertes Training “Praktischer Einstieg in die Balanced Scorecard”. In diesem Fall übernimmt einer unserer Spezialisten den Unterricht und erläutert die Grundgedanken der Balanced Scorecard Nutzung an die MBA Studenten, einschließlich dem Einbringen von Beispielen aus der Praxis und Beantwortung aller aufkommenden Fragen;
  • Laden Sie unsere Spezialisten in Ihre Vorlesungen ein. Persönlicher Kontakt, Workshops und bessere Interaktion mit MBA Studenten. Einer der Entwickler von BSC Designer und BSC Toolkit, einer der Verwalter unserer KPI Sammlung wird Ihre Studenten dabei unterstützen, praktische Ansätze der Balanced Scorecard nachzuvollziehen. Unser Unternehmen hat seinen Sitz in Prag, Tschechische Republik, sodass wir unbegrenzt durch Europa zu Ihnen reisen können.

Sind Sie daran interessiert, einen praxisorientierten Kurs zur Balanced Scorecard in das MBA Programm zu integrieren, nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

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E-Training: Einstieg in die Balanced Scorecard

29. März 2010
e-Training: Practical introduction to Balanced Scorecard conceptDieses Training bietet eine praxisorientierte Einführung zum Aufbau, zur Implementierung und zur Anwendung der Balanced Scorecard.
  • Name des Trainings: Praktischer Einstieg in die Balanced Scorecard
  • Dauer: 50 Minuten
  • Sprache: Englisch
  • Zielgruppe: Investoren, CEOs, Führungskräfte

Jetzt kaufen

Das E-Training besteht aus 6 Abschnitten, die Dauer aller Abschnitte beträgt 50 Minuten. Vor einer Bestellung des Produkts empfehlen wir Ihnen, sich die weiter unten platzierten Beispiele anzusehen.

Das Training stellt grundlegende Informationen zur Balanced Scorecard zusammen und richtet sich an Investoren, CEOs und Führungskräfte, die an der Nutzung des Balanced Scorecard Konzepts interessiert sind.

Beispiele zum Praktischen Einstieg ins BSC Training

Abschnitt 1 – Einführung in das Balanced Scorecard Training.

Abschnitt 2 – Unternehmensführung aus der Sicht der Balanced Scorecard.

Abschnitt 3 – Aufbau der Balanced Scorecard. Theoretische Grundlagen, die Sie wissen müssen, um die Balanced Scorecard aufzubauen.

Abschnitt 4 – Erstellung eines Indikators für den Kundenservice. Wie erstellt man qualitative Indikatoren.

Abschnitt 5 – Adressierung. Ziel der Geschäftspartner definieren. Wie erstellt man qualitative Indikatoren.

Abschnitt 6 – Balanced Scorecard Implementierung. Grundgedanken zur Balanced Scorecard Implementierung.

Beschreibung

Das E-Training stellt grundlegende Informationen zur Balanced Scorecard zusammen und richtet sich an Investoren, CEOs und Führungskräfte, die an der Nutzung des Balanced Scorecard Konzepts interessiert sind.

  • Wir beginnen mit solchen grundlegenden Fragen wie “Was ist Balanced Scorecard” und “Warum benötigt das Unternehmensmanagement diese Methode und welche Vorteile bietet diese”;
  • Ein weiterer Gesichtspunkt wie “Warum ist die reine Berechnung von Finanzkennzahlen heutzutage nicht ausreichend und wie bezieht man die Mitarbeiter in konkrete Unternehmensziele mit Hilfe der Balanced Scorecard ein” wird besprochen;
  • Das Training veranschaulicht die Grundideen zum Aufbau und zur Implementierung der Balanced Scorecard, indem ein Überblick über die Grundsätze, welchen Balanced Scorecard Spezialisten folgen sollten, geboten wird;
  • Im praktischen Teil wird Schritt für Schritt besprochen, wie man Schwächen und Stärken eines Geschäfts anhand der Balanced Scorecard erkennt und richtig behandelt;
  • Wir zeigen Ihnen, wie Performance Indikatoren entstehen, wie sie analysiert und überprüft werden. Typische Probleme beim Aufstellen von Indikatoren werden im Detail behandelt;
  • Anschließend lernen Sie im Training, wie man feststellen kann, ob die Balanced Scorecard in Ihrem Unternehmen zweck- und zielgerichtet arbeitet, welche Ergebnisse zu erwarten sind und wie die Performance des Unternehmens optimiert werden kann.
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Balanced Scorecard – Training & Coaching

27. März 2010

Practical training and coaching for balanced scorecardBalanced Scorecard Trainings

  • Wir haben die Möglichkeit, Ihnen Trainingsprogramme sowie ein persönliches Coaching zur Balanced Scorecard anzubieten;
  • Unsere Schulungen fokussieren auf praktischen Aspekten der Balanced Scorecard;
  • Die Schulungen beinhalten sowohl theoretische Grundlagen als auch Beispiele aus der Praxis  –wir folgen dem Prinzip “Learning by Doing”;
  • Warum mit uns trainieren?
  • Wir bieten sowohl webbasierte Schulungen als auch Schulungen direkt beim Kunden an;
  • Interessiert an einer Schulung? Nutzen Sie die Kontaktform zum Senden von Anfragen;
  • Die Trainingsprache ist Englisch.

Preise für Trainings

Wir bieten Trainings in drei Formen an:

  • E-Trainings – Aufnahmen von Trainings, die erworben und heruntergeladen werden können;
  • Webbasierte Trainings;
  • Trainings vor Ort;

Um mehr über unsere Preise für Trainings zu erfahren, kontaktieren Sie uns.

Erhältliche Trainingskurse

  • Praktische Einführung in das Balanced Scorecard Training [3 Stunden] oder ein E-Training
  • Erfolgreich Key Performance Indicators (KPI) aufstellen– wer sollte sie anlegen und wie [3 Stunden]
  • Anleitung zur praktischen Implementierung der Balanced Scorecard in der gesamten Organisation [2 Stunden]
  • Balanced Scorecard für MBA Studenten
  • Einfache und transparente Strategiekarte mit Balanced Scorecard [2 Stunden]
  • Kaskadierung der Balanced Scorecard in Ihrer Organisation [2 Stunden]
  • Risk Management integriert in der Balanced Scorecard [2 Stunden]
  • Wirtschaftsprüfung / Audit der bereits in Ihrem Unternehmen laufenden Balanced Scorecard [3-6 Stunden]

Anfragen für Trainings

Bitte nutzen Sie unsere Kontaktform für Anfragen.

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Daten visualisieren mit BSC Designer: Diagramme und Tabellen (Teil 2)

23. März 2010

Intro

Hier sehen Sie den zweiten Teil des Artikels “Daten visualisieren mit BSC Designer: Diagramme und Tabellen”. Den ersten Teil des Artikels können Sie hier lesen.

Der folgende Beitrag beschreibt drei weitere Arten von Tabellen und Diagrammen:

  • Tortendiagramm (auch Kreis- oder Kuchendiagramm genannt);
  • Gewichtsdiagramm (Absolute Gewichte);
  • Diamant-Diagramm.

Tortendiagramm

Das Tortendiagramm ist bekannt für seine kreisförmige Form, unterteilt in Abschnitte, welches prozentuale Werte graphisch darstellt. Das Tortendiagramm im BSC Designer bietet eine gute Veranschaulichung solcher Informationen wie der aktuellen Performance-Werte. Dieses einfach aufgebaute Kreisdiagramm zeigt die jeweiligen prozentualen Performance-Werte für das gesamte Projekt oder auch für bestimmte Kategorien. Durch die Betrachtung dieses Diagramms wird sofort klar, welche Komponenten das Geschäftsprojekt stärken bzw. schwächen. Ein solcher Faktor wie die Gewichtung hat keinen Einfluss auf das Tortendiagramm. Der einzige Zweck dieses Diagramms ist eine Darstellung der aktuellen Performance. Um das Tortendiagramm zu sehen, wählen Sie die Schaltfläche “Torte” rechts im Funktionsfeld für Diagramme und Tabellen.


Tortendiagramm für das gesamte Projekt

Gewichtsdiagramm

Jede Kategorie und jeder Indikator im Strategiebaum besitzt sein eigenes Gewicht (Grad an Relevanz). Werden neue Daten in das BSC Projekt hinzugefügt (z.B. Indikator-Werte aktualisiert), erfolgt eine automatische Berechnung der Performance-Werte. Jedoch kann es in einigen Fällen hilfreich sein, auf die in einem Diagramm visualisierten Gewichte dieser Elemente zu schauen. Das Gewichtsdiagramm zeigt die Gewichte der einzelnen Kategorien und Indikatoren im Projekt an. Aus der Sicht des gesamten Projekts werden im Diagramm die Gewichte der Kategorien angezeigt, die vom Nutzer individuell eingegeben wurden. Wird das Diagramm für eine konkrete Kategorie erstellt, so werden Indikator-Werte entsprechend ihrem Einfluss auf das Projekt dargestellt. Beispielsweise hat ein Indikator mit Gewicht = “5″ in der Kategorie mit Gewicht = “8″ ein absolutes Gewicht von [ ( 5 x 8 ) / 10 ], was einem Wert von “4” entspricht. Dieses Instrument kann also die Führungskräfte dabei unterstützen, die Geschäftsstrategie zu analysieren und die Prioritäten des Unternehmens nachzuvollziehen und manchmal zu ändern.


Gewichtsdiagramm für eine Kategorie

Diamant-Diagramm

Eines der interessantesten Diagramme ist sicherlich das Diamant-Diagramm. Anders als bereits beschriebene Tabellen und Diagramme arbeitet dieses nur mit Elementen, die mindestens drei Unterelemente beinhalten. Aus diesem Grund kann nicht jeder Indikator im Diagramm dargestellt werden. Das Diamant-Diagramm im BSC Designer basiert auf der Methode eines Radar-Diagramms. Ein Radar-Diagramm ist eine graphische Methode zur Abbildung von mehrdimensionalen Daten in Form von einem zweidimensionalen Diagramm mit drei oder mehr quantitativen Variablen, welche als von einem gemeinsamen Startpunkt ausgehende Achsen repräsentiert werden.

Das Diamant-Diagramm zeigt aktuelle Performance-Werte im Vergleich zu Minimal- und Maximalwerten an. Es stellt ein Modell dar, welches einem 3D-Bild ähnelt. Dieses Diagramm zielt darauf, den Nutzern das Management solch einer wichtigen Messeinheit des Balanced Scorecard Konzepts wie der Performance zu erleichtern.

Diamond diagram for one of the categories
Diamant-Diagramm für eine Kategorie

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SQL Indikatoren im BSC Designer

20. März 2010

Ein großes Unternehmen bewahrt mit Sicherheit eine große Anzahl Daten und Informationen an unterschiedlichen Orten. Auch lediglich ein Unternehmensbereich kann über seine eigene Datenbank verfügen. Um dennoch Geschäftsprozesse und Effizienz einer Organisation zu optimieren, ist es wichtig, eine Verlinkung von Daten zwischen allen internen Datenbanken zu gewährleisten.

Implementieren Sie den BSC Designer als Ihr Hauptsinstrument, können Sie alle Daten in das Programm übertragen. Der BSC Designer nimmt alle Daten aus einer großen Anzahl von Datenquellen über die Funktion “SQL Indikatoren” auf. Diese Funktion ist zwar etwas komplexer im Vergleich zu anderen grundlegenden Funktionen, welche auf Erstellung und Bearbeitung der KPIs ausgerichtet sind, doch in einigen Fällen (wenn beispielsweise die Datenquelle zu groß ist, um Informationen manuell zu importieren; oder wenn ein Unternehmensbereich die Einführung des BSC Tools nicht benötigt, aber mit seiner eigenen Datenbank arbeitet) ist sie die einzige Möglichkeit dar. Außerdem bieten SQL Indikatoren einen wesentlichen Vorteil – nach der einmaligen Anwendung müssen sie nicht laufend angepasst werden – alle Änderungen in den Datenquellen erscheinen automatisch im BSC Designer Projekt, sodass Ihre Aufgabe lediglich in der Aufstellung dieser SQL Indikatoren und der Überwachung sowie Berichterstattung zu deren Performance bestehen wird.

Was bedeutet SQL?

Structured Query Language (SQL) ist eine Datenbanksprache, die für Abfrage und Bearbeitung von Daten in relationalen Datenbanken verwendet wird. SQL ist die meist genutzte Sprache für relationale Datenbanken weltweit, was diese zu einem sehr nützlichen Instrument in Unternehmen gemacht hat.  Eine ihrer wesentlichen Funktionen besteht im Exportieren und Importieren von Daten aus unterschiedlichen Quellen (z.B. auch Tabellen mit einer logischen Struktur).

Welche Dateien können in den BSC Designer importiert werden?

Da SQL ein universelles Tool darstellt, können Daten aus fast allen gängigen Datenbanken mit Hilfe der Funktion “SQL Indikatoren” importiert werden. Zu beachten ist hierbei, dass die Syntax der Datenbank in ein mit der Software kompatibles Format umgewandelt werden sollte. Die am schnellsten zu importierenden Dateien sind MS Excel- und MS Access-Dateien. Dieser Artikel wird ein Beispiel vorführen, wie man einen SQL Indikator erstellt und mit einer MS Excel-Datei verlinkt. Auch andere Datenquellen können in das Balanced Scorecard Designer Projekt übertragen werden, jedoch wird hierbei der Algorithmus etwas anders sein. Aus diesem Grund empfehlen wir unseren Kunden, sich mit unserem Support-Team in Verbindung zu setzen (die Kontaktform kann hier aufgerufen werden), um bezüglich der zu importierenden Datenbanken beraten zu werden. Jedoch auch unternehmensinterne IT-Abteilungen sind in der Lage, Algorithmen für jede Datei zu finden, die via SQL übertragen werden soll.

Neues Update

Der BSC Designer enthält jetzt einen SQL Query Builder! Mit diesem Tool können nicht nur IT-Profis, sondern auch Personen, die mit der SQL Computersprache nicht vertraut sind, schnell eine SQL Query (Abfrage) erstellen und Daten importieren. Die folgende Anleitung zur Erstellung von SQL Indikatoren mit Hilfe einer MS Excel-Datei ist nur für die neue Version des BSC Designer relevant, sodass wir Ihnen empfehlen möchten, die Software zu aktualisieren. Außerdem möchten wir unsere Nutzer darüber informieren, dass die Funktion “SQL Indikatoren” nur in der BSC Designer PRO Version verfügbar ist, nicht in der Standard Version.

Updates für das Balanced Scorecard Designer Programm

Aktuelle Nutzer sollten den BSC Designer Installateur downloaden und die Software überschreiben. Ein Neustart des Systems ist nicht erforderlich. Nach der Installation öffnen Sie einfach das Programm und nutzen alle neuen Funktionen und Eigenschaften.

Noch kein Nutzer? Ändern Sie dies durch den Download einer Testversion der Software und nutzen Sie diese 30 Tage lang kostenlos! Nach Ablauf der Testzeit können Sie eine Programmlizenz erwerben.

Anleitung zur Erstellung der SQL-Verlinkung mit einer MS Excel-Datei

Vorbereitung der MS Office Excel-Datei

Als Erstes müssen wir uns vergewissern, dass die MS Excel-Datei (*.xls oder *.xlsx) ein passendes Format besitzt. Nun versuchen wir gemeinsam ein einfaches Beispiel aufzustellen, um die Logik der anspruchsvollen Funktionsstruktur nachvollziehen zu können. Öffnen Sie MS Office Excel und geben Sie “Datum” in die Zelle “A1” und “Wert” in “B1” ein. Danach füllen Sie die Spalte unter “Datum” mit Zeitpunkten im Format TT.MM.JJJJ (nehmen wir hierfür einen Zeitraum 26.12.2009 – 30.12.2009). Die Spalte unter “Wert” füllen wir mit zufälligen Indikator-Werten (als Beispiel nehmen wir 48, 46, 39, 47 und 52). Anschließend benennen wir unsere Daten, indem wir alle Zellen auswählen (einschließlich “Datum” und “Wert”) und geben das Wort “alle” in das Namensfeld, genau so wie auf der Abbildung weiter unten. Speichern Sie die Datei (z.B. in C:\tmp Kategorie) und schließen Sie MS Excel. Nun haben wir eine Datenquelle im benötigten Format.

Benennen der Daten in der MS Excel-Datei

Ein passendes Format würde die Excel-Datei auch dann besitzen, wenn die Zelle “Wert” eine andere Bezeichnung bekommt (wie z.B. “Indikator 1″ oder “Prozent” usw.) und die Werte in der Spalte beliebig anders sind. Die Standard-Einstellungen im BSC Designer setzen die Parameter des neuen Indikators auf “o” als Minimum und auf “100″ als Maximum. Nach der Aufstellung von SQL Indikatoren können jedoch diese Voreinstellungen nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen verändert werden, sodass auch Zahlen wie 48392934 in den Zellen für Werte problemlos angewandt werden können.

Außerdem bestehen hier keine Vorschriften bezüglich dessen, wieviele Indikatoren eine MS Excel-Datei höchstens beinhalten darf. Denn auch weitere Indikatoren können beispielsweise in den Spalten C, D, E, F, G und anderen platziert werden. Die Daten aus jeder Spalte werden getrennt an die jeweiligen Indikatoren exportiert. Wie man die richtigen Werte auswählt und nutzt, wird weiter in diesem Artikel erläutert.

SQL Indikator erstellen

Nachdem die Datenquelle (in unserem Fall eine MS Excel-Datei) vorbereitet wurde, ist es an der Zeit, einen damit verlinkten SQL Indikator zu erstellen. Öffnen Sie hierfür den BSC Designer PRO und anschließend eines Ihrer Projekte. Es ist wichtig, einen Zeitpunkt im Kalender-Feld auszusuchen (lesen Sie mehr über die Funktion “Kalender” im Artikel “Zeitpunkte mit BSC Designer verwalten”), welcher auch in der Quellendatei vorhanden ist, um Fehler während der Datenübertragung zu vermeiden. Wählen Sie weiter eine beliebige Kategorie, klicken Sie auf den Button “Strategiebaum” in der oberen Symbolleiste und wählen Sie dort die Funktion ” Neuer SQL Indikator”. Ein neues Dialogfenster wird geöffnet, in welchem einige Parameter zum Import eingetragen werden müssen. Folgen Sie dem Algorithmus weiter unten, um Daten aus der *.xls*-Datei in den BSC Designer Indikator zu übertragen.

Schritt 1: Klicken Sie auf “Erstellen” unter dem Feld für die “Verbindungszeichenfolge”;

Schritt 2: Wählen Sie “Microsoft OLE DB Provider for ODBC Drivers” – die richtige Wahl für die Arbeit mit MS Excel Dateien;

Schritt 3: Wählen Sie “Verbindungszeichenfolge verwenden” und klicken Sie auf “Erstellen”;

Schritt 4: Wählen Sie eine Excel Datei im neuen Fenster;

Schritt 5: Wählen Sie den Dateipfad im neuen Fenster (C:\tmp\datasource1.xlsx in unserem Beispiel);

Schritt 6: Testen Sie, ob alles einwandfrei funktioniert, indem Sie auf “Verbindung testen” drücken. Es müssen keine weiteren Einstellungen in diesem Fenster vorgenommen werden. Nach dem erfolgreich durchgeführten Test drücken Sie einfach auf “OK”;

Schritt 7: Wurde die Verbindungszeichenfolge eingestellt, gehen wir zur SQL Query (Abfrage) über. Klicken Sie auf “Erstellen”, um eine SQL-Anweisung zu bilden. Ein neues Fenster wird geöffnet;

Schritt 8: Wählen Sie eine Tabelle (in unserem Fall die Tabelle “alle”). Genau für diesen Schritt mussten wir unseren Daten in der MS Excel Datei einen Namen geben. Nachdem “alle” gewählt wurde, klicken Sie auf den Schaltfläche “Weiter”;

Schritt 9: Wählen Sie das Ergebnis-Feld – die rechte Spalte mit Werten, welche von uns benötigt wird. Besteht die Datenquelle aus mehreren Spalten (z.B. mehrere Indikatoren in der MS Excel Datei), ist dieser Schritt der einzige Unterschied in der Vorgehensweise zwischen einem oder mehreren Indikatoren. Müssen also Indikatoren für jede einzelne Spalte erstellt werden, sollten Indikatoren vervielfacht (erfahren Sie mehr über eine Vervielfachung von Indikatoren im ersten Teil des Artikels “KPIs bearbeiten mit Hilfe der BSC Designer Funktionen”) und bearbeitet werden (Mit der rechten Maustaste auf den Indikator klicken -> “SQL-Eigenschaften bearbeiten”), um andere Spalten im Ergebnis zu zeigen. Vergewissern Sie sich, dass die Spalte “Wert” ausgewählt wurde, und nicht “Datum”;

Schritt 10: Die Bedingung für das Feld “Datum” muss als  “=” eingestellt werden. Vergewissern Sie sich, dass die Bedingung für “Datum” und nicht für “Wert” eingestellt wurde;

Schritt 11: Wurden alle Einstellungen durchgeführt, wenden Sie die Query an, versuchen Sie diese zu testen (mit Hilfe der Schaltfläche “Test”) und drücken Sie auf “OK”, um den SQL Indikator zu erstellen.

Fertig!

Nun wurde der neue SQL Indikator erstellt (unterstrichen), konnte bearbeitet werden und einen Indikator importieren. Werden Änderungen in der Datenquelle vorgenommen (in unserem Fall in der MS Excel-Datei), werden diese automatisch im SQL Indikator erfasst und berechnet werden. Selbstverständlich wissen wir, dass unsere Kunden neben MS Excel auch andere Datenquellen nutzen, sodass wir Ihnen empfehlen, sich von unserem Support-Team bezüglich der von Ihnen verwendeten Quellen beraten zu lassen (die Kontaktform finden Sie hier). Aber auch unternehmensinterne IT-Abteilungen sind im Stande, Algorithmen für jede Datei finden, um diese über SQL Indikatoren zu importieren. Fortgeschrittene Nutzer können natürlich Queries und Verbindungszeichenfolgen ohne den BSC Designer Builder erstellen, indem diese einfach in die entsprechenden Felder eingegeben werden.

Gratulation! Ein neuer SQL Indikator wurde ertsellt und steht zur Verfügung

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Übertragung von Indikatoren und Kategorien in der Balanced Scorecard

19. März 2010

Bekanntermaßen steht das Balanced Scorecard Konzept nicht nur für seine vier Perspektiven und seine Messungen, sondern auch für eine schnelle und ununterbrochene Kommunikation zwischen den Mitarbeitern des gesamten Unternehmens. Eine der wichtigsten Funktionen hierbei ist die Möglichkeit zur Entwicklung einer Vernetzung innerhalb der Unternehmensorganisation. Der Vernetzungsprozess zwischen den internen Nutzern sollte daher so schnell wie möglich in Gang gesetzt werden. Aus genau denselben Gründen beinhaltet jede Business Intelligence Software eine Komponente zum Importieren und Exportieren von Aufgaben zwischen den Mitarbeitern.

Der BSC Designer seinerseits stellt heutzutage ein Instrument für die Vernetzung (Kaskadierung) zur Verfügung. Ältere Versionen der Software boten lediglich die Funktion “Indikator importieren”, womit die Aufgaben zwar importiert, jedoch nicht exportiert werden konnten.  Eine genauere Erläuterung der Kaskadierung innerhalb des Unternehmens durch Nutzung der Funktion “Indikator importieren” können Sie unter “Kaskadierungsprozess in Unternehmen mit BSC Designer” finden. Zusätzlich wird dieses Instrument im Artikel “Datenquellen mit BSC Designer verwalten” beschrieben.

In der Praxis besitzen die meisten Unternehmen eine Top-Bottom-Hierarchie. Gemäß dem ursprünglichen Balanced Scorecard Konzept ist dies vollkommen nachvollziehbar, da die strategische Ebene des Unternehmens mit der strategischen Situation bestens vertraut ist und somit die strategischen Ziele an die operative Ebene weiterleiten kann. Nur auf diesem Wege kann das strategische Ziel in genaue Aufgaben für die Fachkräfte übersetzt werden. Dies bedeutet, dass die Führungskräfte stets die Möglichkeit zur Übertragung von Aufgaben an die niedriger stehenden Unternehmensebenen innehaben müssen.

Die neueste Version der BSC Designer Software ermöglicht nun eine Übertragung mit Hilfe neuer Funktionen “Mit Indikatoren übertragen” und “Als Projekt übertragen”. Diese leicht zu bedienende und tatsächlich nützliche Funktion zielt darauf, eine direkte Vernetzung von oben nach unten (Top-Bottom) zu gewährleisten. Somit ist jeder Manager im Stande, Aufgaben für Fach- und Führungskräfte zu erstellen. Auch ein CEO kann Aufgaben und Verantwortlichkeiten an seine Stellvertreter übertragen.

Funktion “Als Projekt übertragen” im BSC Designer

Updates für das Balanced Scorecard Designer Programm

Bitte vergewissern Sie sich, dass Sie die neuesteVersion des Programms besitzen, um die Funktion “Übertragung” nutzen zu können. Diese Funktion kann in BSC Projekten nur angewandt werden, wenn die *.bsc-Datei mit Hilfe der neuesten Version des BSC Designer erstellt wurde. Es kann vorkommen, dass die mit einer älteren Version erstellten Dateien Informationen aus den übertragenen Kategorien nicht korrekt wiedergeben.

Aktuelle Nutzer sollten den BSC Designer Installateur downloaden und die Software überschreiben. Ein Neustart des Systems ist nicht erforderlich. Nach der Installation öffnen Sie einfach das Programm und nutzen alle neuen Funktionen und Eigenschaften.

Noch kein Nutzer? Ändern Sie dies durch den Download einer Testversion der Software und nutzen Sie diese 30 Tage lang kostenlos! Nach Ablauf der Testzeit können Sie eine Programmlizenz erwerben.

Kaskadierung mit Hilfe der neuen Funktion durchführen

Die neue Funktion bietet den Nutzern neue Wege für die Kaskadierung (Vernetzung) innerhalb eines Unternehmens. Lesen Sie den Artikel “Optimierte Kaskadierung mit BSC Designer PRO”, um zu erfahren, wie die Funktion “Übertragen” zu nutzen ist und wie man einen Vernetzungsprozess zwischen den Mitarbeitern gemäß der bestehenden Organisationsstrukturt in Gang setzt.

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Nutzungsvarianten im BSC Designer

18. März 2010

Nur Eingabe – Nutzer

Dieser Nutzer kann sich nicht selbstständig registrieren, sondern sein Zugangskonto muss vom Admin angelegt und freigeschaltet werden. Dem “Nur Eingabe – Nutzer” ist erlaubt:

  • Einloggen in das KPI-System
  • Eingabe und Ansicht von Informationen

Nur Ansicht – Nutzer

Diese Nutzer können sich nicht selbstständig registrieren, sondern müssen vom Admin freigeschaltet werden, um einen Zugang zum System zu erlangen. Dem “Nur Ansicht – Nutzer” ist erlaubt:

  • Informationen – ohne ein Recht auf Änderung dieser – einzusehen.
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Import und Export in/aus den .bsc-Dateien

18. März 2010

Alle Desktop Versionen

Alle Desktop Versionen können die KPIs in einer .bsc-Datei speichern, dies ist der Hauptformat in der BSC Designer Software. Der .bsc-Format basiert auf einer XML-Datei, sodass auch Drittpersonen diese Dateien in anderen Anwendungen nutzen können.

BSC Designer PRO – die Profi-Version des BSC Designer – ermöglicht einen Import von Daten aus externen .bsc-Dateien. Die Vorgehensweise ist heirbei recht einfach:

  • Wählen Sie die Funktion “Indikator importieren” im Menü “Strategiebaum” in der oberen Symbolleiste;
  • Die Quelldatei kann von der lokalen Festplatte, mittels einem FTP- oder HTTP-Server übertragen werden;

BSC Designer Online

Die Online Version stellt eine limitierte Funktionalität von Export und Import der Dateien zur Verfügung. Folgende Daten können mit dieser Version nicht übertragen werden:

  • Benutzerdefinierte Effizienz-Formeln;
  • Strategiekarten;
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Performance-Formeln mit BSC Designer aufstellen

17. März 2010

Intro

Während der Bestimmung und Aufstellung von Key Performance Indikatoren können sich Spezialisten dem Problem ausgesetzt sehen, anspruchsvolle nicht lineare Funktionen verwenden zu müssen (insbesondere für die Finanzperspektive). Wie wir im Abschnitt “Richtung der Optimierung” des Artikels “Indikatoren und Performance-Werte mit BSC Designer verwalten” beschrieben haben, bieten die Standardeinstellungen des Programms zwei Optimierungsrichtungen: Minimierung und Maximierung, beide lineare Funktionen. Wird jedoch ein spezieller mathematischer Formeln-Entwicklungsmodul (FormulaBuilder) verwendet, kann die Anzahl der für Indikatoren aufgestellten und verwendeten Formeln sehr hoch sein.

Sicherlich ist der BSC Designer kein riesiges mathematisches Instrument und kalkuliert keine anspruchsvollen Formeln mit zehn Variablen, doch das Programm verfügt über eine leistungsstarke Funktion, mit deren Hilfe mathematische Formeln zur Kalkulierung der Performance für jeden Indikator aufgestellt werden können. Lediglich drei Variablen werden hierbei verwendet, diese können jedoch in einer Kombination mit über acht mathematischen Funktionen betätigt werden! Finden wir nun heraus, was jede der Variablen und Funktionen bedeutet und wie Formeln mit diesem Tool aufgestellt werden können.

FormulaBuilder

Um das Interface dieser Funktion zu finden, öffnen Sie den BSC Designer und wählen einen beliebigen Indikator im Strategiebaum. In der unteren Funktionsleiste finden Sie das Feld “Optimierung” und klicken auf den kleinen Knopf daneben (mit dem Summe-Zeichen). Ein neues Fenster wird geöffnet – dies ist unser mathematischer FormulaBuilder. Schauen wir uns jedes Element an, das hier angewandt wird.

Variable

Der BSC Designer verfügt über drei Variablen, welche in mathematischen Formeln verwendet werden können:

  • Minimal-Wert / Min-Wert = mn (Syntax). Diese Variable kann vom Nutzer für jeden Indikator bestimmt werden und zeigt den kleinsten Wert, den der Indikator erreichen kann. Zum Anfang besitzt jeder neue Indikator eine “Null” als Minimal-Wert, dieser kann jedoch auch als eine negative Zahl bestimmt werden (z.B. mn = -493). Die Messeinheit für diese Variable ist eine reelle Zahl, die kleiner als der Maximal-Wert ist;
  • Maximal-Wert/ Max-Wert = mx (Syntax). Diese Variable wird vom Nutzer für einen Indikator bestimmt und zeigt den größten Wert, den der Indikator erreichen kann. Zum Anfang besitzt jeder neue Indikator im BSC Designer einen Maximal-Wert von “100″, dieser kann jedoch sowohl als eine ganze Zahl, als auch als eine Dezimalzahl (sowohl positive als auch negative Zahl) gewählt werden (z.B. mx = 73834,04). Die Messeinheit für diese Variable ist ebenfalls eine reelle Zahl, die größer als der Minimal-Wert sein muss;
  • Aktueller Wert / Score-Wert = Score (Syntax). Diese Variable kann vom Nutzer gewählt, aus einem anderen *.bsc-Projekt importiert (durch Nutzung der “Indikator importieren”-Funktion; lesen Sie mehr dazu im Artikel “Kaskadierungsprozess in Unternehmen mit BSC Designer“) oder aus einer anderen Datenbank (durch Nutzung der Funktion “SQL Indikatoren”; lesen Sie mehr dazu im Artikel  “SQL Indikatoren mit BSC Designer”) für jeden Indikator importiert werden und zeigt den aktuellen Wert des Indikators für ein bestimmtes Datum. Zum Anfang besitzt jeder neue Indikator im BSC Designer einen aktuellen Wert von “50″, dieser kann jedoch vom Nutzer geändert oder aus einem anderen Projekt bzw. einer anderen Datenbank importiert werden. Der Score-Wert kann sowohl eine ganze Zahl als auch eine Dezimalzahl (sowohl negativ als auch positiv)  sein (z.B. Score = 203,7). Die Messeinheit für diese Varibale isr eine reelle Zahl, muss aber im Intervall zwischen dem Minimal- und dem Maximal-Wert liegen.

Rechenzeichen

Der FormulaBuilder vom BSC Designer unterstützt übliche mathematische Rechenzeichen. Manchmal ist es nicht einfach, die auf unserer Tastatur befindlichen mathematischen Zeichen zu definieren. Also haben wir hier nochmal einige grundlegende Rechenzeichen zusammengefasst:

  • +” – Addition. Mathematischer Vorgang für die Zusammenfassung von Zahlen. Zum Beispiel: 3 + 5 = 8;
  • -” – Subtraktion. Das Gegenteil von Addition, eine Zahl wird von der anderen abgezogen. Zum Beispiel: 8 -5 = 3;
  • *” / “(a)(b)” / “ab” – Multiplikation. Vorgang der Skalierung einer Zahl mit einer anderen Zahl. Zum Beispiel: 2 * 2 = 4;
  • /” – Division. Das Gegenteil von Multiplikation. Eine Zahl (Dividend) wird durch eine andere Zahl (Divisor) geteilt. Der Divisor darf nie gleich Null sein. Zum Beispiel: 4 / 2 = 2.

Funktionen

Der Knopf “Funktion” unter dem Feld für die Formel stellt allgemeine mathematische Funktionen zur Verfügung, welche mit reellen Zahlen und Variablen in unterschiedlichen Kombinationen arbeiten. Eine Liste dieser Funktionen mit kurzen Erläuterungen finden Sie im Folgenden:

  • Sin (a) – Sinus Trigonometrie Funktion. Zum Beispiel: Sin (30) = 0,5;
  • Cos (a) – Cosinus Trigonometrie Funktion. Zum Beispiel: Cos (0) = 1;
  • Tan (a) - Tangens Trigonometrie Funktion. Auch als (Sin (a)) / (Cos (a)) kalkulierbar. Zum Beispiel: Tan (0) = 0;
  • Power (a, b) – Exponentialfunktion mit Basis “a” und Exponent “b”. Zum Beispiel: power (2, 4) = 16;
  • Exp (a) – Exponentialfunktion mit Basis “e” (eine konstante Zahl, beträgt circa 2,7182818) und Exponent “a”. Zum Beispiel: Exp (2) = 7,389056 (circa);
  • Sqrt (a) – Exponentialfunktion mit Basis “a” und Exponent “0,5”. Auch Quadratwurzel genannt. Zum Beispiel: Sqrt (16) = 4;
  • Min (a, b) – Die Funktion wählt die kleinste aus zwei Zahlen. Zum Beispiel: Min (3, 5) = 3;
  • Max (a, b) – Die Funktion wählt die größte aus zwei Zahlen. Zum Beispiel: Max (3, 5) = 5;
  • Pi – ist keine Funktion, aber eine Zahl. Pi ist als eine mathematische Konstante gleich 3.14159 bekannt.

Standard-Formeln

Dies ist das Hauptfeld des gesamten FormulaBuilder. Informationen können hier manuell eingegeben werden oder mit Hilfe der oberhalb platzierten Schaltflächen. Voreingestellt ist zunächst eine lineare Formel der Maximierung ((Score – mn) / (mx – mn)) oder der Minimierung ((mx – Score) / (mx – mn)). Jedoch können einige Elemente individuell eingefügt oder die gesamte Formel geändert werden. Die finale Formel kann Kombinationen aus jeglichen verfügbaren Funktionen, Zahlen und Variablen beinhalten, die in Mathematik angewandt werden. Mehrere Beispiele finden Sie im Folgenden aufgeführt (Abbildungen der Optimierungsgraphen und die dazugehörigen Funktionen darunter).

Voreingestellte Maximierung-Formel  = ((Score – mn) / (mx – mn))

Formel = (sin(Score/mx*2.5) – mn) / (mx – mn)

Formel = tan( ((Score) – sqrt(mn)) / (mx – mn) )

Formel = min((exp(Score)*exp(mx)),Power( sqrt(score),Pi)*0.9)

Bedingungen

Für die Score-Variable stehen spezifische Bedingungen zur Verfügung. Die Hauptfunktion (oben) wird auf jedes Intervall dieser Variable angewandt außer auf das Intervall unterhalb der Funktion (Nebenfunktion). Sollte also die Optimierungsfunktion verändert werden, wenn beispielsweise der aktuelle Wert eines Indikators eine bestimmte Grenze erreicht (wenn der Wert z.B. 45 übersteigt), kann diese Anpassung schnell mit dem BSC Designer FormulaBuilder durchgeführt werden. Drücken Sie auf die Schaltfläche “Bedingung hinzufügen”, geben Sie in das erschienene Feld die neue Funktion ein, welche Anwendung finden soll, falls der aktuelle Wert die Zahl 45 übersteigt. Wählen Sie hierfür das Rechenzeichen “>” und geben Sie “45” in das Zahlenfeld ein.

Bedingung anwenden

Effizienz-Graph für diese Funktion (erreicht der Score-Wert 45 und höher, schwankt der Graph)

Fazit

In diesem Artikel haben Sie erfahren, wie solch eine leistungsstarke Funktion des Balanced Scorecard Designer wie der mathematische FormulaBuilder verwendet werden kann. Mit dem nötigen Wissen über mathematische Zeichen, Funktionen und Variable wird es mit diesem Tool einfach, auch anspruchsvolle Formeln aufzustellen, mit denen benutzerdefinierte Performance der Indikatoren berechnet werden kann. Es ist abschließend zu erwähnen, dass nach einmaliger Aufstellung der Formeln und Bedingungen keine weiteren Schritte geamcht werden müssen – das Programm berechnet alles automatisch.

Die in diesem Artikel verwendeten Beispiele wurden per Zufall gewählt, können aber auch für umfangreiche Projekte benutzt werden. Die Fachkräfte eines jeden Unternehmens können entscheiden, welche Formeln und Bedingungen für welchen Indikator aufgestellt werden sollten. Die meisten Indikatoren werden mit Hilfe der Standard-Formeln, der linearen Maximierungs- und Minimierungs-Formeln, berechnet. Werden jedoch weitere spezifische Formeln benötigt, können unsere Kunden in diesem Artikel Antworten auf ihre Fragen finden und mit Hilfe des BSC Designer FormulaBuilder diese aufstellen. Sollte unser Tool einige mathematische Formeln, die Sie verwenden möchten, nicht unterstützen, oder es gelingt Ihnen nicht, eine Formel aufzustellen – Sie können immer unser Support Team kontaktieren, damit wir Ihnen eine Lösung anbieten können (die Kontakt-Form kann auf dieser Seite gefunden werden).

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Strategiekarten im BSC Designer

16. März 2010

Strategiekarte im Balanced Scorecard DesignerEine Strategiekarte bietet eine gute Möglichkeit, die Balanced Scorecard nach Ihren Wünschen visuell darzustellen.

Der BSC Designer kann automatisch alle Indikatoren in die Karte übertragen, indem die benötigten Links erstellt werden.

Außerdem können Sie einige benutzerdefinierte Objekte, wie beispielsweise Textabschnitte, große Pfeile oder unterschiedliche Arten von Links, verwenden.

Aus den Objekten der Strategiekarte können Sie die Indikatoren steuern. Alle vorgenommenen Anpassungen an Indikatoren werden sofort in der Strategiekarte sichtbar.

Die Strategiekarte des Balanced Scorecard Designer ist ein leicht zu benutzendes Werkzeug für die Erstellung einwandfrei aussehender Karten für die KPIs. Grundlegende visuelle Funktionen sind Farben, Schattierungen und Rotation:

Steigungsgrad ändern und Schattierung hinzufügen - Einstellungen für Objekte in der Strategiekarte

Objects in strategy map can change shape and can be rotated

Außerdem kann der BSC Designer automatisch gut aussehende Strategiekarten für fast jede Balanced Scorecard erstellen. Hier einige Beispiele zur Darstellung:

Klassische Strategiekarte Überlappende Strategiekarte
Klassische Strategiekarte Kaskadische Strategiekarte
Tabellarische Strategiekarte Kreisförmige Strategiekarte
Table Strategy Map Cyclical Strategy Map

Erfahren Sie mehr über Strategiekarten in unserem Online-Handbuch.

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